Wie schläft die Welt?
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Wie schläft die Welt?

Jeder macht es. Ob Mann oder Frau, Jung oder Alt. Egal in welchem Land man lebt. Die Deutschen machen es am liebsten mit offenem Fenster, die Briten ohne Kleidung und die Amerikaner in Boxspringbetten: Schlafen. Eine Notwendigkeit, vor der sich keiner drücken kann. Im Gegenteil, viele lieben es. Doch andere Länder, andere Sitten, oder? Gilt das auch für das Schlafen? Verschiedene Schlafkulturen prägen das Schlafverhalten von Menschen aus unterschiedlichen Ländern oder Kontinenten. Im Folgenden haben wir Dir interessante Fakten über das Schlafen in verschiedenen Kulturen aufgeführt. Übrigens ist unsere Emma Matratze schon in 10 europäischen Ländern verfügbar, eine Gemeinsamkeit also, die vielerorts für erholsamen Schlaf sorgt und glückliche Träumer macht.

Frischluft muss sein

Eine interessante Frage dabei ist, wie schlafen die Menschen am liebsten? In Deutschland zum Beispiel werden nachts häufig die Fenster offengelassen. So soll allzeit frische Luft in die Zimmer strömen. Wer das Fenster nachts nicht auflässt, der lüftet spätestens am nächsten Morgen. Die Deutschen sind also richtige Frischluftfanatiker. Im Gegensatz dazu, stören sich die Amerikaner nicht an Frischluft-Mangel. Hier lüften die meisten ihr Schlafzimmer nur ein bis zweimal im Monat. Wer sich in amerikanischen Schlafzimmern also gar nicht wohlfühlen würde, wären die Mexikaner. Sie lieben wohlriechende Schlafzimmer. Besonders Duftkerzen gehören häufig zu beliebten Deko Accessoires. Während in vielen Ländern ein gemütlicher Pyjama zur Schlafausrüstung gehört, schlafen die meisten Briten am liebsten ohne Bekleidung.

Boxspringbett, Futon oder Charpai?

Wir sind auch der Frage nachgegangen, worauf man eigentlich am liebsten schläft. In Deutschland wird auf Betten geschlafen, die im Durschnitt eine Größe von 140×200 cm haben. In Amerika hingegen liegt das Boxspringbett voll im Trend. Wie das meiste, sind auch hier die Betten größer und haben eine Durchschnittsgröße von 200×200 cm. Außerdem legen Amerikaner Wert auf ein einladendes Bett. So liegen häufig viele Kissen in verschiedenen Größen und Formen auf den Betten. Die Amerikaner, die Briten und die Franzosen mögen es außerdem kuschlig. Partner teilen sich meistens eine große Decke zusammen.  Während die Deutschen ihre Decke für sich allein haben wollen. In Frankreich schläft man auf dem französischen Bett oder Polsterbetten. Das französische Bett wird dort grand lit genannt und hat eine Breite von 150 cm und eine durchgehende Matratze.

Verlassen wir aber Amerika und Europa. Die Japaner zum Beispiel, sind richtige Platzsparer. Hier schläft man auf sogenannten Futons. Dabei handelt es sich um dünne Matratze. Sie werden häufig auf dem Boden oder auf Reisstrohmatten ausgelegt. Da die Wohnungen in Japan klein sind, werden die Matratzen am Tag im Schrank verstaut. So kann viel Platz gespart werden. In Indien heißt das traditionelle Bett Charpai und ist ein vierfüßiges Holzgestell. Es hat eine Liegefläche aus verwobenen Seilen oder Gurten. Gerade für das tropische Klima eignet sich ein Charpai gut, denn es kann sich keine Feuchtigkeit sammeln und kein Hitzestau auftreten. In China mögen es die Menschen hingegen besonders warm und kuschlig. Hier schlafen sie auf dem sogenannten Kang, ein Ofenbett. Das Bett befindet sich auf einem Rohrsystem, welches mit der Feuerstelle verbunden ist. Es kann dann Temperaturen bis 40 Grad erreichen. Meistens schlafen mehrere Familienmitglieder auf einem Bett.

Eine Tasse Tee gefällig?

Wie schläft man am besten ein? Die Amerikaner mögen Entspannung. So meditieren oder beten viele vor dem Schlafengehen. Auch die Mexikaner beten gerne vor dem Schlafen, schauen TV, nehmen ein warmes Bad und hören Musik. Im Gegensatz dazu wird in Groß-Britannien traditionell ein Tässchen Tee getrunken und dabei TV geschaut.

Schlafen auf der Arbeit? – Na, klar!

Ein paar Traditionen fanden wir besonders interessant. In Amerika zum Beispiel wird nicht nur mit dem Partner unter einer Decke gekuschelt, auch die Haustiere dürfen oft mit ins Bett. In Deutschland ist das hingegen seltener der Fall. Was das Schlafpensum anbelangt, sind die Mexikaner die größten Schlafmützen. Sie schlafen im Durchschnitt über sieben Stunden pro Nacht. In Deutschland kommt man auf genau sieben Stunden und in Japan wird mit ungefähr sechseinhalb Stunden am wenigsten in der Nacht geschlafen. Sie verschlafen in ihrem Leben circa 21 Jahre, die Deutschen sogar 23,5 Jahre.

Aber was die Japaner in der Nacht an Schlaf verlieren, holen sie meist tagsüber nach. Der sogenannte inemuri ist ihr kleines Nickerchen. Er wird besonders gerne in öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Schule oder auf der Arbeit gehalten. Hier würde sicher für viele ein kleiner Traum wahr werden. In den meisten Fällen würde das bei uns nämlich als unhöflich gelten. In Japan hingegen beweist es hohes berufliches Engagement und Fleiß. Schlafen sie am Tag beispielsweise auf dem Arbeitsplatz, ist das ein Zeichen für harte Arbeit bis spät in die Nacht. Und was machen die Inuit, bei denen es eisig kalt ist? Die Inuit bestimmen den Grad der Kälte in der Nacht, anhand der Anzahl ihrer Hunde. Sie können festlegen, wie viele Hunde sie benötigen um warm zu bleiben.

Und was haben wir alle gemeinsam?

Es gibt viele Unterschiede, wie die Menschen auf der Welt verteilt am besten schlafen. Manches ist jedoch bei uns allen gleich. Die weltweit beliebteste Einschlafhilfe ist der Fernseher. Fast überall wird vor dem Schlafengehen ein Film, eine Serie oder eine Show geschaut. Viele haben sogar einen Fernseher im Schlafzimmer. In fast allen Kulturen bekannt und auch beliebt ist das traditionelle Schafe-Zählen vor dem Einschlafen. Auch die Schlafposition ist in vielen Kulturen gleich. Die meisten können am besten eingerollt auf der rechten Seite schlafen. Denn in Bauchlage oder auf der linken Seite, werden Organe wie Herz, Lunge oder Magen zusammengedrückt.

Also doch, andere Länder, andere Sitten. Auch wenn es um das Thema Schlafen geht. Aber egal welche Rituale oder Einschlafhilfen, Dein Emma Team wünscht Dir den besten Schlaf.

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